15.12. bis 22.12.2002 - Ausflug zum Wilson Promotory Nationalpark
Am Sonntag 15.12 fuhren wir dann weiter zum Wilson Promotory Nationalpark am südlichsten Zipfel des Landes etwa 200 km südlich-östlich von Melbourne. Dort kamen wir abends an und mussten gleich aufpassen, keine Kanguhs zu überfahren, die bei Dämmerung oft auf der Straße rumsitzen und picknicken. Dort sahen wir auch das erste lebende Känguruh direkt vor unserer Nase. Putzig, ca. 1,80 m groß. Man muss dort Eintritt zahlen, wie bei einem Alpenpass und kann dann überall an ausgezeichneten Stellen campen. Dort befindet sich auch ein Traumstrand neben dem andern und einer schöner als der andere. Landschaftlich vom feinsten. Berge, Wälder, Bäche Flüsse, tausende verschiedener Tiere und alle hautnah.
Wir suchten uns 'nen Platz für unseren Jackl (so heisst unser Auto, im Moment hört es auch auf den Namen Elvis, weil es so weihnachtlich mit Lametta geschmückt ist) und machten gleich Bekanntschaft mit einem Wombat. Das sind Koalabären ähnliche Tiere (mit Mischung eines Schweines), die bei Dunkelheit überall am Boden rumgrasen. Wenn man da pinkeln geht, muss man aufpassen, dass man nicht über ein Wombat drüberfällt. Frau Siegert wurde dies fast zum Verhängnis, als sie vor lauter Sternschnuppenschauen gerade noch rechtzeitig stehen blieb. Typisch. Auch meinte diesejenige, in der Nacht ein Rentier gesehen zu haben, das sich aber dann als Hirsch rausstellte. Beim Frühstück saßen rote Papageien auf unseren Schultern und in der Nacht ärgerten uns diverse Vögel mit ihrem Geschrei. Natur pur halt. Dort waren wir bis Sonntag und wanderten quer durch den Park und die Strände.


